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Die Gruppe in der Übersicht

1836 – Beginn der Geschichte von FRANK ORIGINAL

Die Geschichte der Gruppe beginnt 1836 mit der Gründung des „Reddighäuser Hammers“ im Landkreis Waldeck-Frankenberg durch den Pfarrer Christian Frank und den Schreinermeister Daniel Reitz direkt rechts der Eder. In den mit ursprünglich zwei Wassermühlen betriebenen Hämmern wurden seit Mitte des 19. Jahrhunderts größtenteils Pflugscharen hergestellt. Im 20. Jahrhundert erfolgten mehrere Erweiterungen des Produktionsbetriebs der heutigen FRANK Walz- und Schmiedetechnik, der bis heute im Rahmen von Digitalisierungs-, Automatisierungs- und Roboterisierungsmaßnahmen permanent an die Erfordernisse modernster Industrieproduktion angepasst wird.

 

1993

Auf Grund zunehmender Kapazitätsengpässe am deutschen Standort erfolgt 1993 die Gründung der FRANK Hungária in Ungarn primär als Produktionsstandort. 

 

2002

Mit der zunehmenden Expansion in die landwirtschaftlichen Verschleißteilmärkte der osteuropäischen Länder mit ihren großen Agrarflächen wird eine regional ansässige Vertriebsorganisation erforderlich. Aus diesem Grund erfolgt 2002 die Gründung von FRANK Lemeks als reiner Vertriebsorganisation in der Ukraine. Hierbei sorgen jeweils zwei Vertriebseinheiten mit zugehörigen Lagern für eine nahtlose Versorgung des ukrainischen Verschleißteilmarktes.

 

2021

Mit der Übernahme von OEM TEC im Jahre 2021 vollzieht die FRANK Walz- und Schmiedetechnik einen bedeutenden Schritt hin zur Entwicklung zum Vollsortimenter für Verschleißteile in der Agrartechnik und erweitert ihr Portfolio um Messer und Komponenten in den Industriebereichen Garten- und Agrartechnik.

 

2022

Im Jahr 2022 erfolgt die Übernahme von Lamator, einem Spezialisten für qualitativ hochwertige Bodenbearbeitungswerkzeuge und als Baugruppenproduzent ein namhafter Ausstatter der Landmaschinenhersteller mit Zinken, Scharen, Klemmstücken und Sonderschmiedeteilen. Darüber hinaus erfolgt mit Blick auf eine kundennahe Betreuung des französischen Agrarsektors die Gründung der Vertriebsorganisation FRANK ORIGINAL France mit Sitz im französischen Ingersheim.

 

2023 - 2024

Die FRANK Group konsolidiert im Rahmen einer Channel-Strategie ihre europäischen Vertriebsaktivitäten unter einem Gesamtprogramm und stärkt ihre Produktionsstandorte mit weiteren Anlagenmodernisierungen unter Einsatz von KI-Robotik / Machine Learning.

 

Erfahren Sie mehr zu den einzelnen Mitgliedern der Gruppe!

Die Geschichte der FRANK Walz- und Schmiedetechnik GmbH beginnt 1836 mit der Gründung des „Reddighäuser Hammers“ im Landkreis Waldeck-Frankenberg (Bundesland Hessen) durch den Pfarrer Christian Frank und den Schreinermeister Daniel Reitz direkt rechts des Flusses Eder in unmittelbarer Nähe des Dorfes Reddighausen. In dem mit ursprünglich zwei Wassermühlen betriebenen Hammerwerk werden seit Mitte des 19. Jahrhunderts größtenteils Pflugscharen hergestellt.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die Mechanisierung der Landwirtschaft in Europa und Amerika rasant. Christian Frank hat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besondere Hindernisse für die Unternehmensführung entstehen durch den Mangel an Infrastruktur (fehlende Eisenbahnverbindungen). Der Reddighäuser Hammer beginnt, sich auf die Herstellung von Ersatzteilen und Komponenten für Pflüge zu spezialisieren.

Nach dem Verkauf des Reddighäuser Hammers an das Werk Adolfshütte 1913 wird die Produktion in eine moderne Landwirtschaftsschmiede umgewandelt, deren Geschäfte auch durch den Ersten Weltkrieg nicht unterbrochen werden. Die Gründung einer Aktiengesellschaft im Jahr 1927 erleichtert die Finanzierung des Unternehmens. Die erste Schmiede für die Massenproduktion von Scharen wurde installiert und das Unternehmen beginnt mit der Herstellung ganzer Pflugkörper. 

Trotz des Mangels an Rohstoffen beginnt der Reddighäuser Hammer unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Produktion von Gartengeräten und landwirtschaftlichen Geräten für Bauernhöfe. Anfang der 1950er Jahre entwickelt sich das Unternehmen mit der Marke FRANK ORIGINAL zu einem der führenden Hersteller von Ersatzteilen und Komponenten für die deutsche Landwirtschaft und erwirbtzwischenzeitlich sogar konkurrierende Firmen, zudem erfolgen mehrere Erweiterungen des Produktionsbetriebs. 

Nach einem Management Buy-Out wird die FRANK Walz- und Schmiedetechnik GmbH 1994 als eine unabhängige Gesellschaft gegründet. Die neue Geschäftsführung modernisiert das Unternehmen komplett. Im weiteren Verlauf der jüngeren Unternehmensgeschichte erfolgen noch zwei Eigentümerwechsel (2006 / 2020).

Aktuell produziert die FRANK Group mit der FRANK Walz- und Schmiedetechnik als Muttergesellschaft an vier Produktionsstandorten in Deutschland und Ungarn Verschleißteile und Komponenten für den internationalen Agrarmarkt. In den Ländern Frankreich und Ukraine mit einem starken Agrarsektor werden die Produkte von FRANK ORIGINAL über eigenständige Vertriebsgesellschaften vermarktet.

 

Die OEM TEC ist ein führender Hersteller von Messern in den Industriebereichen Garten- und Agrartechnik. Das Unternehmen hat sich auf spezielle Verfahren zum Härten von Messern und zum Aufbringen von hochwertigem Verschleißschutz spezialisiert. Mit einem Team von sehr gut ausgebildeten Fachkräften und Ingenieuren werden Produkte von der Zeichnung bis zur Serienproduktion realisiert. Der Standort des Unternehmens liegt in Sandersdorf-Brehna (Region Halle / Leipzig).

Die Gründung von OEM erfolgte 1988 als O.E.M. GmbH Produktions- und Vertriebsgesellschaft in Euskirchen als Hersteller von Klingen für Rasenmäher. 2005 erfolgt die Verlagerung des Unternehmens und die Inbetriebnahme des neuen Werks in Brehna. Auf Grund wachsender Umsätze erweitert OEM im Jahr 2007 die Produktionskapazität mit einer zweiten, modernen Produktionshalle.

In den Jahren 2013 – 2016 erfolgt eine Reorganisation und Neuausrichtung des Unternehmens, welches sein Sortiment nunmehr verstärkt auf Produkte für die Agrartechnik umstellt. Damit verbunden ist auch die Einführung einer DIN ISO 9001 Zertifizierung im August 2016. Dank des immer weiter zunehmenden geschäftlichen Erfolgs steigt die Mitarbeiterzahl im Jahr 2018 auf knapp 80 Beschäftigte, die für hochqualitative Produkte und hohe Kundenzufriedenheit sorgen.

Seit Dezember 2021 ist das Unternehmen als O.E.M. Tec GmbH Teil der FRANK Group und profitiert so von einem noch größeren Pool an Know-how der Gruppe. Die Gruppe wiederum profitiert von einem stark erweiterten Sortiment. Die Produkte der O.E.M. Tec für den Agrarhandel sind inzwischen in den Gesamtkatalog von FRANK ORIGINAL integriert.

Im Jahr 2023 investiert man in Brehna in modernste, automatisierte Produktionstechniken, darunter eine neue Roboterzelle mit neuester Lasertechnologie für das Laserauftragschweißen (Lasercladding). Hierbei erfolgt eine automatisch gesteuerte Aufbringung einer abrasionsbeständigen Schutzschicht auf besonders verschleißbeanspruchte Flächen von Messern und Werkzeugen. Darüber hinaus wurde eine neue 5 KW-Fiberlaser Schneidanlage installiert inklusive der Einrichtung eines neuen Flächenlagers mit Wechseltisch für die automatische Zuführung und Absortierung der Blechtafeln.

www.oem-tec.de

Seit über 100 Jahren werden am Standort Torgau federnde Werkzeuge für die Bodenbearbeitung gefertigt. 

Der Ursprung des Unternehmens ist die 1878 in Luckenwalde gegründete Firma Wilhelm Stoll, die ihren Sitz 1906 nach Torgau verlegte. Nach dem II. Weltkrieg setzte der Eigentümer zunächst das Landmaschinenprogramm in dem zur sowjetischen Besatzungszone gehörenden Standort fort, verlegte dann aber seine Aktivitäten nach Niedersachsen.

Der Torgauer Betrieb wurde zusammen mit angegliederten Fertigungsstätten zum VEB Landmaschinenbau Torgau (LAMATOR) und produzierte mit bis zu 1.500 Beschäftigten ab 1978 vor allem Schneidwerke für Mähdrescher und Häcksler, die unter anderem über eine französische Tochterfirma auch im Westen Absatz fanden. Ebenso waren die Federzinken aus Torgau ein Devisenbringer für die DDR. In der alten Bundesrepublik fanden die Zinken über einen Vertragshändler regen Absatz. Nach dem Sturz des DDR-Regimes stand LAMATOR kurz vor der Abwicklung durch die Treuhand. 1996 kaufte der damals in Kanada ansässige deutsche Unternehmer Franz Greisbach das Unternehmen, 2022 übernimmt die FRANK Walz- und Schmiedetechnik GmbH die LAMATOR mit seinen rund 30 Beschäftigten.

Als bedeutender Hersteller von federnden Arbeitswerkzeugen rüstet die Lamator GmbH namhafte Landmaschinenhersteller mit Zubehörteilen, wie Federzinken, Schare und Befestigungselemente für Bodenbearbeitungsmaschinen aus. Die Produktlinie umfasst neben Standardteilen aber schwerpunktmäßig Sonderanfertigungen, die mit Unterstützung des eigenen Werkzeugbaus nach Kundenwünschen in verschiedensten Größen und Abmaßen hergestellt werden. Mit seinem breitgefächerten Sortiment bietet die Lamator GmbH darüber hinaus seinen Kunden einen kompetenten Ersatzteilservice. 

Neben den bekannten Standard-Federzinken umfasst das Produktionsprogramm über 50 weitere Qualitätszinkenarten mit hoher Haltbarkeit und Formtreue, darunter z.B. die Produktlinie OptiFlex mit patentierter Stauchung im Kopfbereich. Vorteil dieser Zinken ist die Gewichtseinsparung bei gleicher Festigkeit mit besserer Krümmelwirkung durch höhere Schwingungsfrequenz.

Die Anwendungen der Federzinken sind breit gestreut. Große Federzinken mit Wendescharen lockern den Boden grundlegend oder werden zur Stoppelbearbeitung eingesetzt. Kleinere Modelle hingegen dienen zum Bereiten eines feinen Saatbetts. Federzinken dienen auch als Träger von flachschneidenden Werkzeugen wie Gänsefuß- oder Hackscharen: ein hochaktueller Trend bei der mechanischen Unkrautbekämpfung, die es erlaubt, den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln zu reduzieren oder ganz zu vermeiden.

www.lamator.de

Auf Grund des Erfolgs von FRANK ORIGINAL in den europäischen Absatzmärkten und fehlenden Produktionskapazitäten am Hauptstandort in Hatzfeld anfangs der 90er Jahre, entschließt sich die FRANK Walz- und Schmiedetechnik GmbH zu einer Produktionserweiterung mit einem Standort in Ungarn. Zu diesem Zweck wird 1993 die FRANK Hungária in Ózd gegründet.

Das Unternehmen startet zunächst mit lohnintensiven Arbeitsgängen für die FRANK Walz- und Schmiedetechnik. Nach dem Verkauf einer italienischen Produktionsgesellschaft wird der Standort in Ózd ausgebaut. Im Laufe der Jahre entwickelt sich das Unternehmen im Bereich von Verschleißteilen für die Agrartechnik zum Marktführer in Ungarn. Um die osteuropäischen Märkte noch besser erschließen zu können, erhält FRANK Hungária eine eigene Vertriebsabteilung. Dadurch werden die hervorragenden Geschäftsbeziehungen zu den größten ungarischen Maschinenherstellern und Ersatzteilhändlern im Inland und dem angrenzenden Ausland intensiviert.

Sukzessive wird der Standort erweitert und modernisiert. Es werden neue Produktionshallen gebaut und der Maschinenpark optimiert. Heute verfügt FRANK Hungária über eine CNC gesteuerte Plasmaschneidanlage, drei Laser, zwei 630 to. Schmiedepressen, mehrere 400 to. und 160 to. Exzenterpressen. Drei große Härteöfen, einige Härteanlagen und Anlassöfen runden den Maschinenpark ab. Die Farbgebung erfolgt ausschließlich in der Pulverbeschichtungsanlage. Im eigenen Werkzeugbau stehen CNC-Werkzeugfräsen zur Verfügung. Für die Baugruppenfertigung kommen moderne Roboterschweißanlagen zum Einsatz. Ferner stehen Lötanlagen und Roboter zur Verschleißoptimierung der Bauteile zur Verfügung. Damit wird man den hohen Ansprüchen und Herausforderungen im Bereich der Bodenbearbeitung gerecht. 

Durch den stetigen Ausbau und die Modernisierung ist FRANK Hungária längst nicht mehr nur eine „verlängerte Werkbank“. Ein hoher Anteil der Verschleißteil-Produktion wird heutzutage direkt an die Erstausrüstung vertrieben. Das spricht für das hohe Qualitätsniveau der Produktion in Ungarn.

Die humusreichen Schwarzerde-Böden der Ukraine gehören zu den weltbesten Ackerböden, die innerhalb Europas die größten Schwarzerde-Flächen bilden; die Ukraine gilt deshalb als Kornkammer Europas.

Um die osteuropäischen Märkte zu erschließen, wurde 2002 in der Ukraine von der FRANK Walz- und Schmiedetechnik GmbH die Tochtergesellschaft Frank LemeksTOW mit Hauptsitz in Ternopilals osteuropäischer Geschäftsbereich gegründet. 

Ziel des Unternehmens ist die Unterstützung der ukrainischen Landwirtschaft mit hochwertigen Ersatzteilen für Landmaschinen, wobei sowohl kleine landwirtschaftliche Erzeuger als auch die großen Agrarunternehmen bedient werden. Frank Lemeks vertreibt mit ca. 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hochwertige, verschleißfeste Original-Ersatzteile für Landwirtschafts- und Bodenbearbeitungsgeräte der weltweit führenden Hersteller als auch Verschleißteile für Pflüge und Grubber unter der Marke FRANK ORIGINAL aus eigener Produktion. 

In den letzten beiden Jahrzehnten hat FRANK Lemeks mit einem exzellenten Service und Support langfristige Beziehungen zu seinen ukrainischen Agrarkunden aufgebaut. Um die flächenmäßig große Ukraine optimal versorgen zu können, wurden in den Städten Ternopil und Tscherkassy eigenständige regionale Lager und Vertriebsstandorte und in Saporischschja eine Vertriebsrepräsentanz eingerichtet.

Die FRANK Group bedankt sich bei ihren ukrainischen Kolleginnen und Kollegen ganz besonders für deren unermüdlichen Einsatz seit Februar 2022.

www.frank-lemex.com.ua

Mit dem Produktionswert seiner Landwirtschaft liegt Frankreich an der Spitze aller EU-Staaten und bietet den größten Absatzmarkt für Agrartechnik in der EU. Frankreichs Anteil an der landwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung in der EU betrug 2023 aufgerundet 18 Prozent.

Mit der Gründung von FRANK ORIGINAL France SAS vor Ort in Frankreich im Jahr 2022 erschließt sich die FRANK Walz- und Schmiedetechnik durch die regionale Nähe der französischsprachigen Vertriebsorganisation eine effektive und schlagkräftige Marktbearbeitung. So kann auf alle Anforderungen der französischen Fachhandelspartner im Key Account schnell und flexibel reagiert werden.

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